Umwelt- und Lärmschutz im Fokus – Thomas Marwein zu Besuch in Schutterwald

Der Offenburger Landtagsabgeordnete Thomas Marwein (Grüne) tauschte sich bei seinem Gemeindebesuch mit Bürgermeister Martin Holschuh sowie den Gemeinderäten Domenic Preukschas (NÖB), Hans-Martin Rotert (NÖB), Ludwig Bindner (CDU) und Josef Seigel (CDU) über aktuelle Entwicklungen und Projekte in Schutterwald aus, wie etwa die anstehende Entscheidung über die Zukunft des „Alten Jakobs“. Holschuh begrüßte in diesem Zusammenhang das Sanierungsprogramm des Landes, von dem die Gemeinde seit 2016 profitiert.

Auch im Bereich Mobilität hat Schutterwald viel vor: Die Gemeinde arbeitet am Ausbau eines sicheren Radwegenetzes und eine Gemeinderatsmehrheit spricht sich aus Lärmschutzgründen für die Einführung von Tempo 30 auch auf den Durchgangsstraßen aus. Thomas Marwein berichtete von seiner Initiative als Landeslärmschutzbeauftragter für eine Anpassung der Grenzwerte, die auch Maßnahmen in Schutterwald erleichtern könnte.

Josef Seigel brachte die Existenzsorgen kleinerer Landwirtschaftsbetriebe zur Sprache. Einigkeit herrschte über die Verantwortung von Handel und Politik, einen weiteren Preisverfall bei Lebensmitteln auf Kosten von Landwirten und Umwelt zu verhindern. Die Artenschutz-Eckpunkte der Landesregierung stießen auf viel Zuspruch.

Nach dem Gespräch im Rathaus besichtigten Holschuh, Marwein und die Gemeinderäte die Hermann Uhl KG, die insgesamt 170 Mitarbeiter in der Region beschäftigt. Geschäftsführer Florian Buchta betonte das Engagement des Kiesunternehmens für den Umweltschutz: Künftig wird 70 Prozent des Strombedarfs am Hauptsitz Schutterwald durch Photovoltaik gedeckt; das Kieswerk bietet außerdem 30.000 Bienen eine Heimat – als Präsent überreichte Buchta den Besuchern den firmeneigenen „Baggerseehonig“.

Zum Abschluss pflanzten Holschuh und Marwein eine Eßkastanie im Neubaugebiet Obere Meierbündt, die Marwein der Gemeinde stiftete – als „Zeichen für den Klimaschutz“, so der Abgeordnete.