Tag gegen Lärm: Schärfere Rechtsgrundlagen gefordert

Als Lärmschutzbeauftragter der Landesregierung möchte ich dem Lärmschutz mehr Gewicht in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion verschaffen. Auch der heutige “Tag gegen Lärm” hat das Ziel, Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, das die Lebensqualität und Gesundheit vieler Menschen in unserem Land betrifft. Insbesondere der Straßenverkehrslärm macht vielen Menschen zu schaffen und gilt als Lärmverursacher Nummer 1.

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland mit einem Lärmschutzbeauftragten und hat schon einige wichtige Maßnahmen ermöglicht, etwa lärmmindernde Fahrbahnbeläge in Ortsdurchfahrten oder Tempo 30, und wir haben die “Initiative Motorradlärm” gestartet.

Ein entscheidender nächster Schritt, für den ich mich einsetze: Die Absenkung der Lärmrichtwerte – die bisherigen Werte von 70 dB(A) tags und 60 dB(A) nachts sind zu hoch angesetzt und liegen etwa 15 Dezibel über den Empfehlungen der WHO. Diese bundespolitischen Regelungen müssen allerdings auf Bundesebene geändert werden.
Deswegen fordere ich anlässlich des heutigen Tags gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann schärfere Rechtsgrundlagen für den Schutz gegen Lärm!

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