Marwein: Hochwasserschutz bleibt eine Daueraufgabe

Erleichtert zeigte sich der umweltpolitische Sprecher der Grünen im Landtag Thomas Marwein über die weiter zurückgehenden Pegel und die Entspannung bei der Hochwassersituation. 

 „Ich hoffe, dass dieses Ereignis und die Folgen des starken Regens auf Menschen, Infrastruktur und Natur nicht so bald vergessen werden. Beim Hochwasserschutz müssen wir dran bleiben – Hochwasserschutz bleibt eine Daueraufgabe“, so der Offenburger Landtagsabgeordnete.

Die Landesregierung habe weitsichtig und richtig gehandelt, als sie bereits in den vergangenen Jahren die Mittel für den Hochwasserschutz erhöht hat. Für den Doppelhaushalt 2013/2014 sind die Mittel gegenüber 2011 sogar um 86 Prozent gestiegen. Die Etatansätze haben sich als richtig erwiesen, so Marwein: „Auch in Zeiten knapper Kassen dürfen wir hier nicht sparen, denn die möglichen Schäden übersteigen die für den Hochwasserschutz eingesetzten Mittel um ein Vielfaches.“

Ein gelungenes Beispiel für Hochwasserschutz ist für Marwein das Integrierte Rheinprogramm: „Die bereits gebauten Polder am Rhein haben in unserer Region Wirkung gezeigt. Letztes Jahr wurde das Kulturwehr Kehl-Straßburg aufwändig saniert, nun hat es erfolgreich das Hochwasser zurückgehalten.“ Die Umsetzung der Maßnahmen dauert viele Jahre. Überflutungsflächen sind neben dem technischen Hochwasserschutz dabei ein ganz wesentliches Element. „Sie nehmen der Flutwelle die Spitze. Die Städte und Gemeinden am unteren Flusslauf verdanken es diesen Poldern, wenn Hochwasser-situationen glimpflich verlaufen.“ Marwein sprach sich deshalb dafür aus, bestimmte Flächen von der Bebauung frei zu halten. „Wir müssen davon ausgehen, dass solche Ereignisse in Zukunft häufiger auftreten und kräftiger ausfallen“, so Marwein abschließend.